1. Abgespaltene Teile auf dem leeren Stuhl

Was passiert, wenn wir ein Trauma erleben?
Um in einer Traumasituation nicht vor Angst zu sterben, völlig durchzudrehen oder den Verstand zu verlieren, gibt es gehirnpsychologische und innerseelische Schutzmechanismen:

  • Ein erster Impuls ist einzufrieren, d.h. körperlich-seelisch zu erstarren. Das hilft, den Schmerz erträglich zu machen und unser Körper unterstützt uns mit der Produktion körpereigener „Betäubungsmittel“.
  • Ein zweiter Impuls ist die Dissoziation, d.h. es findet eine Spaltung statt zwischen Fühlen, Wahrnehmen, Denken und Handeln. Die Gefühle werden ausgeschaltet und es wird reflexartig, zwanghaft und automatisiert gehandelt.

    Wie reagieren wir?

Wir reagieren instinktiv und wenn es für uns zu bedrohlich ist, dann spalten wir einen Teil ab (den einge frorenen oder den abgespaltenen Teil). So kann der Rest überleben. Ein anderer Teil in uns ist dann damit beschäftigt, den abgespaltenen (oder eingefrorenen) Teil auf Distanz zu halten. So steht letztendlich nur noch ein Teil unserer Persönlichkeit zur Verfügung, um den Alltag zu meistern.

Die Grundstruktur einer Person mit Traumaerfahrungen kann so
(nach Prof. Dr. F. Ruppert) in drei psychische Kategorien aufgeteilt werden:

  • Persönlichkeitsanteile mit gesunden seelischen Strukturen
  • Traumatisierte Persönlichkeitsanteile
  • Persönlichkeitsanteile, die Überlebens- und Schutzmechanismen repräsentieren

Diese abgespaltenen Teile sind aber nicht weg, Energie löst sich ja nie auf, sie wird lediglich bewusst nicht mehr wahrgenommen. Unbewusst wissen wir, dass da Teile sind, die gebunden sind und uns für den Alltag nicht zur Verfügung stehen.
Oder wir leben mit unterschiedlichen Persönlichkeitsanteilen.

Nach einem Trauma sind die Schutzmechanismen sehr wichtig, diese innerseelische Spaltung gibt den Persönlichkeitsanteilen, die gesunde Strukturen aufweisen, wenig Raum. Eine Verarbeitung des Geschehens ist so fast nicht möglich. Die Verdrängungs- und Kontrollmechanismen lassen eine innere Leere entstehen, die nach Kompensation verlangt (Suchtverhalten und Rastlosigkeit auf allen Ebenen und in allen Bereichen).


Bindungs- und Verlusttrauma im Familiensystem

  • Auf der familiären Ebene können Eltern oder Elternteile ihre traumatisierten seelischen Strukturen den Kindern weiter „vererben“. Nach Prof. Dr. F. Ruppert geschieht das auf verschiedene Weise:
  • Babys erspüren in ihrem Bedürfnis nach symbiotischem Kontakt mit ihren Eltern unbewusst deren abgespaltenen Traumagefühle. Sie binden sich an diese elterlichen Erregungszustände, weil sie deren stärkste Gefühlszustände sind und mangels Vorhandensein anderer, „echter“ elterlicher Emotionen.
  • Zuweilen brechen die unterdrückten Traumagefühle der Eltern stark hervor und überfluten das Kind, das sich vor dem Eindringen dieser Traumaeruptionen in sein seelisches Geschehen nicht schützen kann.
  • Der elterliche Erziehungsstil ist dominiert durch Überlebens-Schutzmechanismen. Kinder werden überbehütet oder vor Gefahren zu schützen versucht, die real gar nicht existieren und stattdessen z.B. der elterlichen Kriegsvergangenheit angehören.
  • Umgekehrt werden Kinder vernachlässigt und nicht beschützt, wenn die Traumablindheit der Eltern eine reale Gefahr nicht zu erkennen erlaubt (z.B. wenn die Mutter sexuellen Missbrauch erlebt hat und immer wegsieht, wenn ihre Tochter sexuell missbraucht wird).

Die Arbeit mit dem leeren Stuhl

Diese Teile können nun in der Einzelarbeit angeschaut werden, indem eine Technik angewendet wird, die ich „die Arbeit mit dem leeren Stuhl“ bezeichne. Auf dem „leeren Stuhl“ können die Teile mit uns in Kommunikation treten, so dass genau unterschieden werden kann, zwischen eigenen Anteilen und Anteilen der Familienmitglieder. Die traumatisierten Anteile werden liebevoll und achtsam begleitet, so dass sie zurück „in den Fluss des Lebens“ resp. aus der Erstarrung heraus bewegt werden können.

Im Seminar werden diese Teile aufgestellt. Auch hier wird durch eine achtsame und liebevolle Begleitung das Zurückfinden „in den Fluss des Lebens“ ermöglicht.

Bei der Arbeit mit dem leeren Stuhl werden Techniken aus der Traumaheilung, aus dem lösungs- und zielorientierten Coaching, aus der systemischen Arbeit und dem NLP angewendet. Je nach Bedarf werden Heilmethoden eingesetzt und Ablöserituale ausgesprochen. Es handelt sich um eine intensive aber lohnende Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte.

Was passiert, wenn wir ein Trauma erleben?
Um in einer Traumasituation nicht vor Angst zu sterben, völlig durchzudrehen oder den Verstand zu verlieren, gibt es gehirnpsychologische und innerseelische Schutzmechanismen:

  • Ein erster Impuls ist einzufrieren, d.h. körperlich-seelisch zu erstarren. Das hilft, den Schmerz erträglich zu machen und unser Körper unterstützt uns mit der Produktion körpereigener „Betäubungsmittel“.
  • Ein zweiter Impuls ist die Dissoziation, d.h. es findet eine Spaltung statt zwischen Fühlen, Wahrnehmen, Denken und Handeln. Die Gefühle werden ausgeschaltet und es wird reflexartig, zwanghaft und automatisiert gehandelt.
    Wie reagieren wir?

Wir reagieren instinktiv und wenn es für uns zu bedrohlich ist, dann spalten wir einen Teil ab (den eingefrorenen und/oder weggedrängten Teil). So kann der Rest überleben. Ein anderer Teil in uns ist dann damit beschäftigt, den abgespaltenen (oder eingefrorenen) Teil auf Distanz zu halten. So steht letztendlich nur noch ein Teil unserer Persönlichkeit zur Verfügung, um den Alltag zu meistern.

Diese abgespaltenen Teile sind aber nicht weg, Energie löst sich ja nie auf, sie wird lediglich bewusst nicht mehr wahrgenommen. Unbewusst wissen wir, dass da Teile sind, die gebunden sind und uns für den Alltag nicht zur Verfügung stehen.

Oder wir leben mit unterschiedlichen Persönlichkeitsanteilen.

Nach einem Trauma sind die Schutzmechanismen sehr wichtig, diese innerseelische Spaltung gibt den Persönlichkeitsanteilen, die gesunde Strukturen aufweisen, wenig Raum. Eine Verarbeitung des Geschehens ist so fast nicht möglich. Die Verdrängungs- und Kontrollmechanismen lassen eine innere Leere entstehen, die nach Kompensation verlangt (Suchtverhalten und Rastlosigkeit auf allen Ebenen und in allen Bereichen).
Bindungs- und Verlusttrauma im Familiensystem
Auf der familiären Ebene können Eltern oder Elternteile ihre traumatisierten seelischen Strukturen den Kindern weiter „vererben“. Das kann auf verschiedene Weise geschehen:

  • Babys erspüren in ihrem Bedürfnis nach symbiotischem Kontakt mit ihren Eltern unbewusst deren abgespaltenen Traumagefühle. Sie binden sich an diese elterlichen Erregungszustände, weil sie deren stärkste Gefühlszustände sind und mangels Vorhandensein anderer, „echter“ elterlicher Emotionen.
  • Zuweilen brechen die unterdrückten Traumagefühle der Eltern stark hervor und überfluten das Kind, das sich vor dem Eindringen dieser Traumaeruptionen in sein seelisches Geschehen nicht schützen kann.
  • Der elterliche Erziehungsstil ist dominiert durch Überlebens-Schutzmechanismen. Kinder werden überbehütet oder vor Gefahren zu schützen versucht, die real gar nicht existieren und stattdessen z.B. der elterlichen Kriegsvergangenheit angehören.
  • Umgekehrt werden Kinder vernachlässigt und nicht beschützt, wenn die Traumablindheit der Eltern eine reale Gefahr nicht zu erkennen erlaubt (z.B. wenn die Mutter sexuellen Missbrauch erlebt hat und immer wegsieht, wenn ihre Tochter sexuell missbraucht wird).

Die Arbeit mit dem leeren Stuhl
Diese Teile können nun in der Einzelarbeit angeschaut werden, indem eine Technik angewendet wird, die ich „die Arbeit mit dem leeren Stuhl“ bezeichne. Auf dem „leeren Stuhl“ können die Teile mit uns in Kommunikation treten, so dass genau unterschieden werden kann, zwischen eigenen Anteilen und Anteilen der Familienmitglieder. Die traumatisierten Anteile werden liebevoll und achtsam begleitet, so dass sie zurück „in den Fluss des Lebens“ resp. aus der Erstarrung heraus bewegt werden können.
Im Seminar werden diese Teile aufgestellt. Auch hier wird durch eine achtsame und liebevolle Begleitung das Zurückfinden „in den Fluss des Lebens“ ermöglicht. (Siehe auch Spezialseminare).

Bei der Arbeit mit dem leeren Stuhl (natürlich auch im Seminar) werden Techniken aus der Traumaheilung, aus dem lösungs- und zielorientierten Coaching, aus der systemischen Arbeit und dem NLP angewendet. Je nach Bedarf werden Heilmethoden eingesetzt und Ablöserituale ausgesprochen. Es handelt sich um eine intensive aber lohnende Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte.

2. Transaktionsanalyse

Kenne Sie das?
Sie

  • werden oft nicht verstanden
  • fassen die Aussagen Ihres Umfeldes falsch auf
  • ärgern sich über Ihr Gegenüber, weil die Reaktionen für Sie nicht nachvollziehbar sind
  • sind überrascht, dass Ihre positive Absicht missverstanden wird und
  • Sie fühlen sich überfordert, weil Ihre Art der Kommunikation anzuecken scheint.

Was läuft da schief?
Ihre Art zu kommunizieren wird vermutlich von einem dominanten Ich-Anteil aus gesteuert. Das geschieht natürlich unbewusst, Sie sind lediglich mit dem Resultat konfrontiert. Hier kann eine Auseinandersetzung mit der Transaktionsanalyse Aufschluss geben.

Was ist Transaktionsanalyse?
Die Transaktionsanalyse untersucht die Kommunikation zwischen zwei Personen. In diesem Beispiel zwischen A und B. Dabei wird, wenn Person A eine Äusserung macht, ihr körpersprachliches Verhalten untersucht. Gleichzeitig wird die Reaktion der Person B auf die Äusserung von Person A hin betrachtet. Das ist eine Transaktion.
(Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionsanalyse#Transaktionen)

Ziel der Transaktionsanalyse ist ein Akzeptieren der eigenen Person (Ich bin o.k., so wie ich bin, auch mit meinen Defiziten) und allenfalls eine Verbesserung des eigenen Verhaltens resp. der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die gewonnene Klarheit gegenüber eigenen Gefühlen und Wertungen hilft der Rat suchenden Person Handlungsspielraum gegenüber anderen Menschen zu gewinnen, weil sie in der Lage ist, Klarheit auch über die tatsächlichen Bedürfnisse und Erwartungen ihres Gegenübers zu erreichen.

Das Persönlichkeitsmodell der Transaktionsanalyse erklärt das unterschiedliche Auftreten in verschiedenen Situationen einer Person. Dabei wird der Charakter einer Person in drei Bereiche aufgeteilt:

  • das Eltern-Ich
  • das Erwachsenen-Ich
  • das Kindheits-Ich

Eine Personen kann je nach Situation aus dem Erwachsenen-Ich, aus dem Eltern-Ich oder aus dem Kindheits-Ich handeln und reagieren. Dies geschieht in der Regel sehr unbewusst.

Die verschiedenen „Ichs“ werden noch weiter unterteilt:

  • das Eltern-Ich in ein kritisches und in ein stützendes Eltern-Ich
  • das Kindheits-Ich in eine natürliches und in ein angepasstes Kindheits-Ich
  • nur das Erwachsenen-Ich wird nicht weiter unterteilt

Je nachdem, welches Ich dominiert, kann eine Person sehr grosse Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich und vor allem in der Kommunikation haben. Wenn z.B. das kritische Eltern-Ich zu dominant ist, dann wird diese Person immer korrigieren, es besser wissen, sofort eine Lösung parat haben und ihr Gegenüber in das Kindheits-Ich „katapultieren“, weil diese Person das Gefühl hat, wieder klein zu sein. Bei einer solchen Konstellation sind nachhaltige und befriedigende Lösungen selten möglich, vor allem im beruflichen Umfeld.

Wenn keine Klarheit über das eigenen Kommunikationsverhalten besteht, verstehen die beteiligten Personen nicht, was gerade abläuft, wieso Spannungen entstehen und wieso es nicht zu einer Lösung kommt. Und Klarheit zu haben bedeutet demnach: In schwierigen Situationen adäquat agieren und reagieren zu können. Das ist das Ziel der Transaktions-analyse.

Mit dem ziel- und lösungsorientierten Coaching kombiniert mit der systemischen Begleitung und der Traumaheilung kann das Behindernde des dominanten Ich-Zustandes in jeder Person angeschaut werden. Die Ich-Zustände teilen sich mit, erklären und finden so allenfalls eine unterstützende und weiterbringende Co-Existenz. Das Kindheits- und das Eltern-Ich müssen versöhnt sein, damit es im zwischenmenschlichen Bereich harmonisch abläuft. Diese anspruchsvolle Arbeit ermöglicht, eine gefestigte Persönlichkeit entstehen zu lassen. Eine Voraussetzung ist, dass offen und geduldig hingeschaut wird.

Meine Begleitung basiert auf der Grundüberzeugung der Transaktionsanalyse:

  • Jede Person ist in Ordnung und von Grund auf gut, deshalb kann jede Herausforderung gemeistert werden, wenn die Ursache der Behinderung sichtbar wird.
  • Jede Person hat die Fähigkeit zu denken und zu fühlen, wenn sie ihre Blockaden erkannt und gelöst hat.
  • Jede Person entscheidet über das eigene Schicksal, wenn sie sich Verstrickungen und übernommene Glaubenssätze und Glaubensmuster bewusst gemacht und damit gearbeitet hat.

Wenn zusätzlich mit den Teilpersonen gearbeitet wird, steht dem Erfolg resp. der Lösung nichts mehr im Weg.