Seminar

Familienstellen und Traumaheilung (Details siehe spezielle Flyer)

Ein Seminar kann zu positiven Veränderungen führen:

  • bei persönlichen Konflikten in der Partnerschaft;
  • bei fehlender oder schwieriger Paarbeziehung (Einsamkeit);
  • bei Konflikten in der Gegenwartsfamilie (Adoption, Abtreibung, Patchworkfamilien, verhaltensauffällige Kinder);
  • bei einer persönlichen Auseinandersetzung mit der Herkunftsfamilie wie z.B. Beziehungsklärung mit einzelnen Familienmitgliedern, Verstrickungen in der Familie, die oft zur Übernahme von Ängsten, Schuld, Trauer, Wut, Todessehnsucht, Depression, mangelndem Selbstwertgefühl bis hin zu psychischen und psychosomatischen Symptomen und Krankheiten führen können;
  • bei Suchtproblemen;
  • unterstützend wirken in belastenden Lebenssituationen (z.B. traumatischen Erlebnissen);
  • bei beruflichen Fragen wie z.B. schwachem Durchsetzungsvermögen, Versagensängsten, Unzufriedenheit im aktuellen Beruf oder auch bei Verhaltensweisen, die behindern;
  • bei Überforderung und in Fällen, wo trotz intensivem Bemühen keine befriedigende Lösung für das Problem gefunden werden kann.
  • bei Fragen in einer Organisation (siehe Details zur Organisationsaufstellung)

Vorgehen
Bei einer Familienaufstellung werden StellvertreterInnen aus der Gruppe als Familienmitglieder ausgewählt. Auch für uns selbst wählen wir eine Stellvertretung. Die StellvertreterInnen werden nach unserem inneren Bild, so wie wir unsere Familie in der Seele erleben, im Raum aufgestellt. Die StellvertreterInnen nehmen an ihren Plätzen durch das so genannte „wissende Feld“ Veränderungen in ihrer körperlichen Befindlichkeit und ihren Gefühlen wahr. Oft haben die StellvertreterInnen gegenüber StellvertreterInnen anderer Familienmitglieder ganz klare Meinungen oder Gefühle. Die Kursleitung entwickelt dann gemeinsam mit den StellvertreterInnen – durch Verändern der Position und Aussprechen von Lösungssätzen – ein neues Bild. Dadurch können neue Sichtweisen zu altbekannten Themen, Problemen und Symptomen entstehen und Zusammenhänge werden verstanden. In der Folgezeit werden durch die neuen Bilder Veränderungen stattfinden.

Organisations-, Symptom- und andere Aufstellungen
Bei diesen Aufstellungsarten geht es darum, Dynamiken sichtbar zu machen und zu klären, welche Lösungsansätze möglich werden. Das Vorgehen ist gleich, die Fragestellung unterscheidet sich.

Organisationsaufstellungen
Das Organisationsstellen ermöglicht auf Dynamiken zu schauen, die sonst verborgen sind. Blockaden oder hindernde Kräfte können so sichtbar gemacht werden.

Organisationsaufstellungen stellen auf einfache, greifbare Weise die Konstellation eines Systems dar. Als System kann z.B. eine Abteilung, ein Team oder ein Unternehmen bezeichnet werden. Auch abstrakte Systemeinheiten wie z. B. Projekte, Produkte, Richtlinien, Informationsblätter, das Ziel oder die Aufgabe eines Unternehmens oder eines Teams können so dargestellt werden. Auch die Kunden, die „Verkaufswege“, Lieferanten, etc.

Der Wert von Aufstellungen liegt darin, dass sie oft unbewusst gelebten Dynamiken, Formen oder Ausprägungen eines Systems sichtbar machen und das in kurzer Zeit. So sind neue Lösungen oder Lösungsansätze möglich. Nicht nur für einzelne Personen, sondern für Teams oder für das ganze Unternehmen.

Zur Anwendung kommen systemische Aufstellungen in Organisationen vor allem:

  • bei komplexen Entscheidungssituationen
  • zur übersichtlichen Darstellung von Geschäftsprozessen oder Projekten
  • zur Veranschaulichung von Auswirkungen bei Umstrukturierungen
  • zum Testen der Auswirkungen von Restrukturierungsmassnahmen und/oder Kündigungen
  • zur Verdeutlichung der Beziehung zwischen Kunden und Lieferanten
  • bei Produkteinführungen
  • um die Wirkung des eigenen Führungsverhaltens abzuschätzen
  • um Beziehungssituationen visuell darzustellen
  • zur Verbesserung der Kommunikationsstruktur
  • in Konfliktsituationen
  • bei Innovationsprozessen
  • als Simulation für künftige Entwicklungen im Unternehmen
  • bei Firmengründungen, Fusionen, Firmenverkäufen
  • bei Nachfolgeregelungen

Die Durchführung der Organisationsaufstellung erfolgt genau so wie bei einer Familienaufstellung. Der Unterschied liegt in der Fragestellung, und der Fokus ist nicht das Persönliche und Familiäre der Person, sondern die Unternehmung mit ihrem Produkt.

Was ist möglich durch eine Organisationsaufstellung?

  • Störungen im System erkennen
  • Konflikte am Arbeitsplatz lösen,
  • Führungskompetenz entwickeln,
  • Kundenkontakte verbessern,
  • Marktchancen für neue Produkte wahrnehmen,
  • Stellen optimal besetzen,
  • Umstrukturierungen innerhalb der Firma bewältigen,
  • Hilfe beim Treffen von Entscheidungen,
  • Ziele setzen – Ziele erreichen,
  • Visionen entwickeln

Durch die Aufstellung gewinnt die aufstellende Person (Geschäftsleitung) Klarheit über die gestellte Frage, weil die Ursache sichtbar wird und die Lösung des Problems angeschaut werden kann. Die neu gewonnene Einstellung kann dann praktisch und unmittelbar umgesetzt werden, eine effektive und effiziente Einführung wird möglich, weil das Ziel klar definiert ist und erreichbar wird.

Symptomaufstellungen
Ohne genaue Angaben, worum es geht, zeigt das Symptom Dynamiken und Verknüpfungen auf, die Lösungen möglich machen, die vorher niemals in Betracht gezogen worden sind. Symptome können sein: Krankheit, Sucht, Blockaden, Ängste, Charaktereigenschaften, Sachwerte, Ziele etc. Diese Aufstellungsart ermöglicht in der Regel sehr tief hinzuschauen. (Siehe auch Spezialseminare).

Teilnahmebedingung
Die Seminare sind sehr intensiv und setzen eine normale psychische Belastbarkeit voraus. Wer sich in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung befindet, sollte mit der behandelnden Ärztin/Therapeutin oder dem behandelnden Arzt/Therapeuten über eine evtl. Teilnahme sprechen. Die Teilnahme erfolgt im Rahmen der Selbstverantwortung. Die Kursleitung lehnt jede Haftung ab. Es wird jedoch ein achtsamer Umgang garantiert und auf Wunsch eine Begleitung angeboten.